Einträge von Julia Bratusa

Selbstanzeige: Welche Änderungen sind 2015 in Kraft getreten?

Nacherklärungen für alle unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart für mindestens 10 Jahre (vorher 5 Jahre) Neue Sperrgründe (d.h. Selbstanzeige nicht zulässig): Umsatzsteuer- oder Lohnsteuer-Nachschau, Steuerverkürzung von mehr als 25.000 € je Tat, besonders schwerer Fall der Steuerhinterziehung Voraussetzung für die Strafbefreiung ist nicht nur die fristgerechte Steuerzahlung, sondern jetzt auch die fristgerechte Zahlung derHinterziehungszinsen Eine Teil-Selbstanzeige […]

Selbstanzeige – Wie funktioniert sie?

Für die Selbstanzeige gibt es kein Formular und keine Formvorschrift. Wegen der Beweissicherung ist stets die Schriftform vorzuziehen. Der Steuerpflichtige muss alle unverjährten und bislang nicht deklarierten Beträge vollumfänglich nacherklären. Teilselbstanzeigen (entweder nicht alle Jahre oder nicht alle Steuerarten oder nicht alles) sind unwirksam. Fehlen auch nur 5% der Beträge, ist die ganze Selbstanzeige nichtig. […]

Steuerhinterziehung – Verjährung

Steuerhinterziehung verjährt nach 10 Jahren, leichtfertige Steuerverkürzung (also ohne Vorsatz) nach 5 Jahren. Die Verjährung beginnt jedoch erst am Ende jenes Jahres, in dem eine Steuererklärung abgegeben worden ist. Ist keine Steuererklärung abgegeben worden, beginnt die Verjährung erst nach 3 Jahren, d.h. das Finanzamt kann in einem solchen Falle bis zu 13 Jahre zurückgehen. Für […]

Steuerhinterziehung – Konsequenzen

Wenn das Finanzamt eine Steuerhinterziehung entdeckt und nachweisen kann, drohen bei einer Verurteilung im schlimmsten Fall bis zu 10 Jahre Haft. Bei kleineren Delikten bis 50.000 € hinterzogener Steuern werden nur Geldbußen verhängt. Ab 50.000 € bis 100.000 € hinterzogener Steuern ist eine Haftstrafe festzusetzen, die auf Bewährung festgesetzt werden kann. Ab 1 Mio. € […]

Schwarzgeld – Entdeckungsgefahr groß?

Sogenannte Steueroasen sehen sich großem politischem Druck ausgesetzt. Deshalb kippen immer mehr ihr Bankgeheimnis oder nehmen erst gar kein Schwarzgeld mehr an. Informationsaustausch mit anderen Finanzverwaltungen hat jetzt häufig Priorität. Korrupte Bankmitarbeiter brennen Daten von Bankkunden auf Datenträger und verkaufen diese an Steuerbehörden. Diese kaufen die Daten und werten sie aus. Es folgen Hausdurchsuchungen, bei […]

Erbschaftsteuersätze in Deutschland

Steuerwert bis einschl. Steuerklasse  1 2  3 75.000 Euro 7 % 15 % 30 % 300.000 Euro 11 % 20 % 30 % 600.000 Euro 15 % 25 % 30 % 6.000.000 Euro 19 % 30 % 30 % 13.000.000 Euro 23 % 35 % 50 % 26.000.000 Euro 27 % 40 % 50 % über 26.000.000 Euro 30 % 43 % […]

Erbschafts- und Schenkungssteuer: Persönliche Freibeträge

Freibetrag (§ 16 ErbStG) Steuerklasse (§ 15 ErbStG) für Ehepartner und der Lebenspartner 500.000 € I für Kinder und Enkelkinder, deren Eltern verstorben sind, sowie für Stief- und Adoptivkinder 400.000 € I für Enkelkinder 200.000 € I für Eltern und Großeltern beim Erwerb durch Erbschaft 100.000 € I für Eltern und Großeltern beim Erwerb durch Schenkung, für […]

Fachberater für internationales Steuerrecht

Es gibt nur wenige Experten unter den Steuerberatern und Rechtsanwälten auf dem Gebiet des internationalen Steuerrechts. Der Titel „Fachberater für internationales Steuerrecht“ ist geschützt und erfordert auch für Steuerberater einige Mühe. So muss man seit mindestens 3 Jahren als Steuerberater bestellt sein. Zusätzlich war es notwendig, 120 Präsenzstunden genau definierter Vorlesungen im internationalen Steuerrecht zu […]

Verrechnungspreismethoden

In Deutschland werden von der Finanzverwaltung die folgenden Verrechnungspreismethoden anerkannt: Preisvergleichsmethode Wiederverkaufspreismethode Kostenaufschlagsmethode Gewinnaufteilungsmethode Das könnte Sie auch interessieren: Definiton des Verrechnungspreises Verrechnungspreisdokumentation Sie suchen einen Steuerberater zu diesem Thema? Welche Leistungen wir anbieten, finden Sie hier heraus.

Verrechnungspreisdokumentation – Wer muss Sie aufstellen?

Soweit ein deutsches Unternehmen oder eine deutsche Betriebsstätte beteiligt ist und die grenzüberschreitenden Leistungen einen Wert von 600.000 € p.a. oder die Lieferungen einen Wert von 6 Mio. € p.a. überschreiten, ist innerhalb von 6 Monaten nach Ende des Geschäftsjahres eine Verrechnungspreisdokumentation vorzulegen, die den strengen und detaillierten deutschen Vorschriften entspricht. Selbst wenn diese Grenzen nicht überschritten […]