Wie ermittelt man die ortsübliche Vergleichsmiete bei Wohnungsüberlassungen
Grundsätzliche Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung von Mietverhältnissen unter nahen Angehörigen ist, dass der Mietvertrag zivilrechtlich wirksam geschlossen worden ist und tatsächlich wie vereinbart durchgeführt wird; dabei müssen Vertragsinhalt und Durchführung dem zwischen Fremden Üblichen entsprechen. Wenn das für die Überlassung gezahlte Entgelt weniger als 50 % der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt oderwenn das Entgelt zwischen 50 % […]
Die E-Rechnung kommt – sind Sie vorbereitet?
Die Digitalisierung macht auch vor dem Rechnungswesen nicht halt. Eine der bedeutendsten Entwicklungen in diesem Bereich ist die Einführung der E-Rechnung. Ab dem 01.01.2025 wird diese zur gesetzlichen Pflicht. Wir möchten Sie frühzeitig über die gesetzlichen Anforderungen und die Vorteile der vorzeitigen Einführung der E-Rechnung informieren, damit Sie bestens vorbereitet sind. Wer ist betroffen, E-Rechnungen […]
Ertragsteuerliche Betriebsstätte
Im deutschen Ertragsteuerrecht ist der Begriff der Betriebsstätte in § 12 AO definiert. „Danach ist eine Betriebstätte jede feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit eines Unternehmens dient.“ Da die Definition schwammig ist hat der Gesetzgeber eine Reihe von Beispielen im Gesetz genannt, die als Betriebsstätte anzusehen sind. Darunter fallen die Stätte der Geschäftsleitung, Zweigniederlassungen, […]
Wirtschaftsprüfer vs. reine Steuerberater
Wirtschaftsprüfer verfügen über viel Erfahrung und eine langjährige Ausbildung. Häufig sind es die bessere und längere Ausbildung und die zusätzliche bestandene Prüfung mit vertieften rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und die daher meist bessere Qualität der Arbeit, die Mandanten veranlasst, statt eines Steuerberaters einen Wirtschaftsprüfer zu beauftragen. Daneben spielt das größere Renommee häufig dann eine Rolle, […]
Verrechnungspreismethoden
In Deutschland werden von der Finanzverwaltung die folgenden Verrechnungspreismethoden anerkannt: Preisvergleichsmethode Wiederverkaufspreismethode Kostenaufschlagsmethode Gewinnaufteilungsmethode Transaktionsbezogene Nettomargenmethode (TNMM) Das könnte Sie auch interessieren: Definiton des Verrechnungspreises Verrechnungspreisdokumentation Sie suchen einen Steuerberater zu diesem Thema? Welche Leistungen wir anbieten, finden Sie hier heraus.
Verrechnungspreisdokumentation – Wer muss Sie aufstellen?
Soweit ein deutsches Unternehmen oder eine deutsche Betriebsstätte beteiligt ist und die grenzüberschreitenden Leistungen einen Wert von 600.000 € p.a. oder die Lieferungen einen Wert von 6 Mio. € p.a. überschreiten, ist innerhalb von 30 Tagen nach Ergehen einer Betriebsprüfungsanordnung eine Verrechnungspreisdokumentation vorzulegen, die den strengen und detaillierten deutschen Vorschriften entspricht. Aktuell ist das eine […]
Verrechnungspreis – Was ist das?
Der Verrechnungspreis (auch Transferpreis) ist derjenige Preis, der zwischen verschiedenen Bereichen eines Unternehmens oder zwischen verschiedenen Gesellschaften eines Konzerns für innerbetrieblich ausgetauschte Güter und Dienstleistungen (z. B. Warenlieferungen, Lizenzen, Darlehen, Arbeitnehmergestellung) verrechnet wird. Im Steuerrecht spielt er eine große Rolle, da er genutzt werden kann, um Gewinne in geringer besteuerte Regionen (z.B. wegen unterschiedlicher […]
Umsatzsteuerfehler – Was kann passieren?
Fehler in der Umsatzsteuer – was kann passieren? Das Umsatzsteuerrecht hat sich als äußert komplizierte Materie entwickelt. Obwohl es eine Harmonisierung auf EU-Ebene gibt, weichen die nationalen Regelungen einzelner Länder doch zum Teil stark voneinander ab. Fehler sind vorprogrammiert, doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Gerade bei der Umsatzsteuer können kleine Fehler sehr schnell sehr […]
Unternehmensbewertungsverfahren
Die gängigen Verfahren zur Bewertung von Unternehmen sind: Vereinfachtes Ertragswertverfahren Multiplikatormethode IDW S1 Verfahren (Ertragswertverfahren oder DCF-Verfahren) Beim vereinfachten Ertragswertverfahren nach §§ 199 ff. BewG steht die Ermittlung von Steuerbemessungsgrundlagen für Erbschaft- und Schenkungsteuerzwecke im Vordergrund. Es handelt sich dabei um ein vergangenheitsorientiertes Bewertungsverfahren, das für nicht notierte Kapitalgesellschaften sowie für Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Freiberufler […]
Umsatzsteuer – die 11 häufigsten Fehler
Aus dem Leben gegriffen: die 11 häufigsten Fehler bei der Umsatzsteuer. Aus Erfahrung können wir sagen, dass folgende Probleme unter anderem bei der Umsatzsteuer auftauchen können: Unsicherheiten, ob Umsatzsteuer auf Ausgangsrechnungen auszuweisen ist oder nicht keine Unterscheidung bei der Rechnungsstellung ins Ausland zwischen Privatkunden und Unternehmern formelle Fehler, Teile der notwendigen Rechnungsangaben fehlen die Umsatzsteuer-ID-Nummer […]