Steuerplanung im Konzern und bei Umstrukturierungen, Neugründungen und Akquisitionen

Konzernsteuerquoten, BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) und die Zukunft

Immer wieder können wir es in der Presse lesen: Amazon, Starbucks, Mircosoft und andere US-Konzerne zahlen kaum Steuern. Die Konzernsteuerquote ist gering, weil findige Steuerexperten legale Schlupflöcher aufgetan haben. In der Regel werden wertvolle Patente von Gesellschaften gehalten, die in Ländern mit keinen oder niedrigen Steuern sitzen (Steueroasen). Diese berechnen dann hohe Lizenzgebühren an die operativen Gesellschaften in den anderen Staaten, in denen die Produkte verkauft werden. So haben die operativen Gesellschaften kaum Gewinne und die patenthaltenden Gesellschaften zahlen kaum Steuern. Nach US-Steuerrecht ist das noch zulässig. Man spricht hier von BEPS (Base Erosion and Profit Shifting), also der Aushöhlung der steuerlichen Bemessungsgrundlage und der Verlagerung von Gewinnen in andere Länder. Die OECD macht sich mit diversen BEPS Action Plans auf und will solche Gestaltungen künftig verhindern. Viele Staaten haben sich schon verpflichtet, die neuen Regeln in nationales Steuerrecht umzusetzen.

Legale Steuergestaltungen nutzen – Gewinnverlagerungen planen

So sehr sich die Steuerverwaltungen jedoch bemühen, es wird immer wieder legale Steuergestaltungen geben, die dazu führen, dass vor allem international tätige Unternehmen Steuern sparen können. Diese zu erkennen und zu nutzen ist unter anderem unsere Aufgabe. So können Sie Ihre Konzernsteuerquote reduzieren.

Wir berechnen den Steueraufwand von bestehenden Konzernstrukturen und vergleichen diesen mit dem Steueraufwand nach Änderungen in der Konzernstruktur. Sollen neue Einheiten hinzukommen oder bestehende Einheiten wegfallen, sollte man vorher wissen, wo und wie diese Änderungen steueroptimal vorgenommen werden sollten. Bei der Planung von Gewinnverlagerungen an die Anteilseigner prüfen wir, welche Art am steuergünstigsten ist. Sei es durch Gewinnausschüttungen / Dividenden, Zinsen auf Darlehen, Lizenzzahlungen für Patente bzw. Rechte oder durch Gebühren für Managementleistungen oder technische Leistungen.

Fallen Quellensteuern an?

Wir sagen Ihnen vorher, ob Quellensteuern einbehalten werden und ob bzw. wie Sie diese unter bestimmten Voraussetzungen ggf. gar nicht zahlen müssen, zurückbekommen der anrechnen lassen können. Wir klären vor dem Verkauf von Vermögensgegenständen, Immobilien oder Gesellschaften über die steuerlichen Konsequenzen wie Steuern auf den Verkaufserlös auf. Wir kennen das Außensteuergesetz und die Doppelbesteuerungsabkommen.

Wir kennen die Vorschriften vieler Länder zur Verhinderung von Steuermissbrauch und können Sie vorab aufklären, sodass Sie nicht in die Falle laufen. Sei es, dass es um CFC (Controlled Foreign Corporations) Vorschriften geht, Gesellschafterfremdfinanzierung bzw. Zinsschranken oder Verrechnungspreise.

International informiert: für Ihre Steuerplanung

Bei der Informationsbeschaffung bedienen wir uns verschiedener Quellen, die nicht im Internet frei verfügbar sind. In der Regel handelt es sich um speziell für uns lizensierte Steuerprogramme und Datenbanken, die laufend aktualisiert werden. Dabei arbeiten wir nach dem Vier-Augen Prinzip (mindestens zwei Steuerberater sind involviert). Zur Absicherung befragen wir in der Regel noch einen Steuerexperten in dem betreffenden Land. Vor allem über GGI verfügen wir über ausgezeichnete Kontakte zu Steuerexperten in aller Welt.

So ist sichergestellt, dass Fehler vermieden bzw. minimiert und künftige Entwicklungen rechtzeitig erkannt werden.

Wir planen mit Ihnen langfristig und nachhaltig

Es gibt Steuersparmodelle, die viel versprechen – und den versuchten Anwender der Steuersparmethode viel Geld kosten können, denn:

  • Was nützt es, wenn eine bestimmte Gestaltung gewählt wird, die im nächsten Jahr nicht mehr funktioniert, weil sich dann die Steuergesetze ändern? Das muss frühzeitig erkannt werden.
  • Was nützt es, wenn eine Holdinggesellschaft in einer Steueroase eingeschaltet wird, die nicht die notwendigen Substanzvoraussetzungen erfüllt, um in Deutschland steuerlich anerkannt zu werden?
  • Was nützt es, wenn jemand Einkünfte in einem Niedrigsteuerland erzielt, wenn mit diesem Land kein Doppelbesteuerungsabkommen besteht und alle Einkünfte im Heimatland hoch versteuert werden müssen?
  • Was nützt es, wenn eine Gesellschaft in einem anderen Land seine Produkte verkauft, dort aber keine Steuern zahlen will und nicht erkennt, dass sie dort bereits eine Vertreterbetriebsstätte begründet hat?
Steuerplanung im Konzern

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Wir sind dafür da, dass Sie steuerliche Chancen ergreifen und steuerliche Risiken minimieren.
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