Selbstanzeige – wir helfen Ihnen auf dem Weg zur Steuerehrlichkeit

Schwarzgeldkonten oder Briefkastenfirmen im Ausland, Panama Papers, Steuer-CD – es dürfte inzwischen jedem klar sein: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Ehrlich währt am längsten, ehrlich schläft am besten und ehrlich fährt auch am günstigsten. Ist es dennoch passiert, kann man Gefängnis oder hohe Geldbußen oft noch verhindern. Wir beraten und begleiten Sie bei der Selbstanzeige oder der nachträglichen Berichtigung von Einkünften.

Steuerhinterziehung: es kommt alles heraus

Immer mehr Inhaber geheimer Auslandskonten – Panama, Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein usw. – bekamen den blauen Brief von ihrer Bank. Darin wurden sie aufgefordert, Konten aufzulösen und ein Bankkonto anzugeben, auf welches das Guthaben überwiesen wird. Barauszahlungen sind nicht mehr vorgesehen. Man wird aufgefordert, die Bank zu ermächtigen, künftig steuerlich relevante Daten an die Finanzbehörden im Heimatland des Kontoinhabers zu übermitteln. Jetzt ist guter Rat nicht teuer, sondern eher günstig. Denn wenn das Finanzamt von Schwarzgeld erfährt, droht ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung.

Um hohe Bußgelder oder sogar Gefängnisstrafen abzuwenden, bietet es sich an, Selbstanzeige zu erstatten. Diese muss, damit sie wirksam ist, rechtzeitig vor Entdeckung eingegangen, formal korrekt und vollständig sein. Fehler können schnell zur Unwirksamkeit der Selbstanzeige führen. Um das zu vermeiden ist es wichtig, sich professionell beraten zu lassen. Nur wenige Steuerberater oder Rechtsanwälte sind in dem Thema bewandert. Wenn dann etwas übersehen wird und z.B. nicht alle Voraussetzungen für eine Selbstanzeige erfüllt sind, hat der Mandant den Schaden. Fußballmanager Hoeneß wurde zu 3 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt.

Lohnt sich Schwarzgeld noch?

Die Frage, ob sich Schwarzgeld „lohnt“, würden wir als Steuerberater ohnehin nicht stellen wollen. Abgesehen von allen juristischen und moralischen Fragen: Auf die Dauer zahlt sich nur das aus, was in Ordnung ist.

Warum die Entdeckungsgefahr groß ist, wenn Sie über Schwarzgeld verfügen, lesen Sie hier.  Vergleichen Sie hierzu die Solidität einer seriösen Geldanlage – und beziffern Sie den Wert eines ruhigen Nachtschlafes.

Aus unserer Erfahrung steuert man mit Schwarzgeld so gut wie sicher auf die Entdeckung und die Verurteilung zu. Da seit 2005 auf viele Kapitalerträge eine Quellensteuer eingeführt und diese schrittweise bis auf 35% (z.B. Schweiz) erhöht worden ist, ist diese i.d.R. höher als die Steuer, die der Steuerpflichtige zahlen müsste, wenn er die Erträge ganz normal in seiner Einkommensteuerklärung angegeben hätte. Seit Einführung der Abgeltungssteuer beträgt die pauschale Steuer auf Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne nur noch maximal 26,4% in Deutschland. Eine Steueramnestie für Steuerhinterzieher ist derzeit nicht in Sicht. Häufig sind die Bankgebühren für Depotverwaltung, Kontoführung, Verwahrung etc. bei Auslandsbanken sehr viel höher als in Deutschland, was den Steuervorteil bei Anlegern mit Auslandsvermögen von unter 1 Mio. € häufig schon auffrisst. Die Reisekosten bzw. Übernachtungskosten zur Auslandsbank kommen hinzu. Groß – und begründet – ist die Angst, entdeckt zu werden, wenn man beim Grenzübertritt Bankunterlagen oder mehr als 10.000 € Bargeld pro Person dabei hat und nicht deklariert. Die Gefahr aufzufallen ist groß, da deutsche Finanzbehörden im Ausland z.T. fotografieren, wer in eine Bank hineingeht und wer mit welchem deutschen Autokennzeichen vorfährt.

Mit welchen Konsequenzen Sie zu rechnen haben, wenn Sie wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden und wann solche Delikte verjähren, lesen Sie in separaten Beiträgen.

Die Steuerfahndung steht vor der Tür – wie soll ich mich verhalten?

Wir haben hierzu einen „Notfallplan Steuerfahndung“ entwickelt, den wir Ihnen per E-Mail gerne zusenden. Wir empfehlen Ihnen und allen Mandanten stets die Steuerehrlichkeit.

Die Selbstanzeige beim Finanzamt (hier Frankfurt): der Ausweg bei Schwarzgeld

Die Selbstanzeige beim Finanzamt (hier Frankfurt): der Ausweg bei Schwarzgeld

Warum sollte ich mich bei Steuerhinterziehung selbst anzeigen?

Bei einer Selbstanzeige kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Verfolgung einer Straftat abgesehen werden. Zu den Voraussetzungen zählt, dass man alle Einkünfte vollständig und richtig deklariert, bevor die Tat von den Finanzbehörden entdeckt wird – und die hinterzogenen Steuern inklusive eines Zuschlags innerhalb kurzer Frist zahlt.

Die Höhe des Zuschlags richtet sich nach der Höhe der hinterzogenen Steuern. Bis 100.000 € hinterzogene Steuern beträgt er 10%, zwischen 100.000 € und einer Million € hinterzogene Steuern beträgt er 15% und über eine Million € hinterzogene Steuern beträgt er 20% der hinterzogenen Steuern. Weitergehende Verfolgung mit hohen Geldstrafen oder gar Gefängnis bleiben dem Steuerhinterzieher aber erspart, wenn er alles korrekt deklariert und die Steuern, Zinsen und Zuschläge pünktlich bezahlt. Eine Selbstanzeige sollte nur mit professioneller Hilfe durchgeführt werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass Fehler gemacht werden und es doch zu einer Verfolgung der Straftat kommt.

Wie eine Selbstanzeige funktioniert können Sie hier nachlesen. Welche Änderungen in den letzten Jahren in Kraft getreten sind haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Warum sollte ich die Benefitax GmbH mit der Selbstanzeige beauftragen?

Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der diskreten Beratung von Selbstanzeigen. Eine Referenzliste können wir Ihnen selbstverständlich nicht zur Verfügung stellen, da für uns die Anonymität der Betroffenen oberste Priorität hat. Wir haben die notwendigen personellen und technischen Kapazitäten, um rasch die Ermittlung der steuerlich relevanten Daten für alle unverjährten Veranlagungsjahre zu ermitteln, auch wenn es 20 Jahre sein sollten. Wir wahren Ihre Interessen und schützen Sie, wenn das Finanzamt über die Stränge schlägt (Wohnung betreten ohne Durchsuchungsbeschluss, Zusagen des Steuerfahnders, die angeblich später nicht eingehalten werden müssen).

Erfahren Sie mehr über unsere Erfahrung beim Thema Schwarzgeld und Selbstanzeige

Wir haben die notwendigen fachlichen Kenntnisse und nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Thema teil (z.B. „Der neue § 153 AEAO“ im Februar 2017 vom Steuerberaterverband Hessen e.V., IWW Kongress Praxis Steuerstrafrecht, IDW Vortrag „Der Steuerberater im Steuerstrafverfahren- Optimale Vorsorge sowie Mandantenverteidigung“, Aktuelles Beraterwissen zum Steuerstrafrecht der Steuerakademie am 30.4.2015) oder halten Vorträge zu diesem Thema („Voluntary Disclosure of Tax Evasion“ im Mai 2014 in New Orleans und im März 2014 in Mailand, „Auskunftspflicht und Amtshilfe bei steuerlichen Auslandssachverhalten“ im Januar 2014 in Frankfurt, Gastvortrag beim Luncheon des American German Business Club (AGBC) Frankfurt zu den internationalen Auswirkungen der US-Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung im Mai 2012 und im November 2014 in München und Frankfurt).

Veröffentlichungen: Für den „International Tax and Business Guide 2014“ haben wir eine Übersicht der TIEA’s (Tax Information Exchange Agreements) und der FATCA Abkommen erstellt. Im Oktober 2013 wurde unsere Pressemitteilung „Koalitionsverhandlungen verschärfen die Lage für Steuersünder“ im SIS Verlag veröffentlicht. In kmu-life · 02/2012 wurde über unsere Aufklärung über den US-Kampf gegen Steuerhinterziehung in Deutschland berichtet. Im August 2011 wurde unser Artikel in StB Web zu „Schlechte Karten für Schwarzgeld im Ausland“, zur Steuerehrlichkeit, veröffentlicht.

Auch vor den Panama Papers stand fest: Steuerehrlichkeit zahlt sich aus. Immer.
Rufen Sie uns an: 069-25622760
Schreiben Sie uns: info@benefitax.de