IHK Frankfurt Wahl 2019 – Oliver Biernat kandidiert für die Vollversammlung

Vom 17.01. bis zum 19.02.2019 wählen die Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt am Main ihre Vollversammlung neu. Unser Geschäftsführer Herr WP/StB Oliver Biernat kandidiert für einen Sitz.

Seit 2003 engagiert er sich ehrenamtlich in der IHK Frankfurt. Seit 2005 ist er festes Mitglied im Ausschuss Wirtschafts- und Unternehmensberatungen und wirkt in der Expertengruppe Unternehmensnachfolge und beim IHK-Sprechtag Unternehmensnachfolge mit.

Als Mitglied der Vollversammlung würde er sich u.a. für die Förderung der Digitalisierung, insbesondere beim Fortbildungsangebot der IHK einsetzen. Ferner möchte er sich für einen stärkeren Austausch zwischen den Beratern im IHK-Bezirk einsetzen, insbesondere bei der Vermittlung von Softskills und dabei auf das vorhandene Know-how der Berater aus dem IHK-Bezirk zurückgreifen.

Weitere Details können Sie gerne dem beigefügten Flyer  entnehmen.

Neue Heubeck-Sterbetafeln erhöhen Pensionsrückstellungen

Am 20.07.2018 wurden neue Sterbetafeln „RT 2018 G“ für die Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen veröffentlicht, die die Tafeln aus dem Jahr 2005 ablösen. Die Heubeck-Richttafeln gelten als allgemein anerkannte biometrische Rechnungsgrundlagen zur bilanziellen Bewertung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland.

Es ist damit zu rechnen, dass noch in 2018 ein BMF-Schreiben folgt, in dem die Anwendung vorgeschrieben wird. Da die Lebenserwartung nicht mehr so schnell gestiegen ist wie in früheren Jahrzehnten, müssen Unternehmen diesmal nur mit einem leichten Anstieg ihrer Pensionsrückstellungen rechnen. In der Steuerbilanz wird dann je nach Zusammensetzung des Bestands eine Zuführung zur Pensionsrückstellung zwischen 0,8 und 1,5 Prozent erforderlich werden. Nach handelsrechtlichen und internationalen Grundsätzen der Rechnungslegung wird die Zuführung mit 1,5 bis 2,5 Prozent höher liegen. Die individuelle Auswirkung hängt auch vom Rechnungszins, der Gehaltsdynamik und Annahmen zur Fluktuation ab.

Für Versorgungsberechtigte mit relativ hohem Einkommen wurde erstmals statistisch auch eine längere Lebenserwartung nachgewiesen. Neu ist eine Heubeck-Unisex-Berechnung, die für Versorgungsausgleich und Portabilität herangezogen werden kann.

Ruhestand im Ausland verbringen? EUGH Entscheidung aus 2018 hat weitreichende Konsequenzen im Erbrecht

Die Entscheidung des EuGH vom 1.3.2018 – C 558/16, Mahnkopf, hat weitreichende Konsequenzen für viele, die bisher in Deutschland gelebt haben und nach dem Arbeitsleben ins Ausland gezogen sind oder das planen. Während bisher unterstellt wurde, dass beim Tod eines Ehepartners das Deutsche Erbrecht greift, steht nun fest, dass das ausländische Erbrecht gilt. Eine Konsequenz ist, dass der pauschale Zugewinnausgleich ersatzlos entfällt.

Betroffene sollten sich dringend beraten lassen. Wir empfehlen, einen Fachanwalt für Erbrecht aufzusuchen. Bezüglich der ertragsteuerlichen Auswirkungen (z.B. Wohnsitzaufgabe und steuerliche Abmeldung aus Deutschland, Wegzugsbesteuerung, Aufdeckung stiller Reserven) und Erbschaftssteuerauswirkungen sind wir gerne behilflich, gegebenenfalls auch in Zusammenhang mit einem Steuerexperten in dem Land, in das Sie ziehen wollen.